Val di Merse bedeutet hauptsächlich Wälder und Wasser: eine herrliche Natur zwischen Siena und der Maremma. Ein Buschwald voller Ginster und Heidekräuter, Steineichen und Kastanienbäume, in dem Schatten und Licht sich kreuzen.
Palazzo Pubblico wird von dem hochaufragenden Turm des Mangia beherrscht, der ca. 102 m hoch ist und zwischen 1338 und 1348 errichtet wurde.
Piazza del Campo ist das Zentrum der Stadt. Mit seiner Muschelform und den Palästen, die hier stehen, ist er sicher der schönste mittelalterliche Platz Italiens und einer der schönsten Westeuropas.
Die Kreiden mit ihren besonderen Farben: grau, gelb, ocker, die weißen Hügeln, „Biancane" genannt. Diese herrliche und unerwartete „Mondlandschaft" lässt uns kaum spüren, wie die Zeit und die Natur selbst hier emsig gearbeitet haben. Die Herden der vergangene Jahrhunderten haben die Wege und Strasse gebaut, auf denen auch die Pilger der sog.
Wie schon gesagt ist der untere Teil ein Werk Giovanni Pisanos und besteht aus drei großen, ausgearbeiteten Bögen, die sich durch eine feine Polychromie auszeichnen und Zugang zu den Portalen bieten.
Am Ende der Via del Capitano befindet sich die Piazza del Duomo, wo man den Dom sieht, ein märchenhafter Anblick mit mehrfarbigem Marmor, feinen Bildhauerarbeiten, goldenen Mosaiken, hochaufragenden Spitzen, der bogenförmigen Kuppel, dem Schwung des zweifarbigen Glockenturms.
Siena ist auf der ganzen Welt berühmt, nicht nur für den Palio und seine großartigen Kunstwerke, sondern auch für seine Konditoreien mit den verschiedenen Arten von Pfefferkuchen, Zöpfen und sonstigem Gebäck. Diese wichtige Tradition verbindet sich gut mit der großen Vergangenheit der Stadt, die im Stadtkern noch lebendig ist.
Das Innere ist mit seiner Vielzahl an Rundbögen und der Zweifarbigkeit des Marmors äußerst beeindruckend; hier finden sich selten schöne Kunstwerke wie der herrliche Fußboden mit figürlicher Dekoration: ein für Italien ungewöhnliches Werk, mit dem 1372 begonnen wurde und das 1562 fertig war.
Die Festung Santa Barbara, die zwischen 1561 und 1563 von Cosimo de´ Medici errichtet wurde, der ab 1557 nicht nur Herzog von Florenz war, sondern auch von Siena.
Das Chianti Tal, schon berühmt wegen seines roten, würzigen Weins, bietet den Besuchern viel mehr.