Die Kreiden mit ihren besonderen Farben: grau, gelb, ocker, die weißen Hügeln, „Biancane" genannt. Diese herrliche und unerwartete „Mondlandschaft" lässt uns kaum spüren, wie die Zeit und die Natur selbst hier emsig gearbeitet haben. Die Herden der vergangene Jahrhunderten haben die Wege und Strasse gebaut, auf denen auch die Pilger der sog.
Der Palazzo Pubblico oder das Stadthaus ist das Symbol der bürgerlichen Freiheit Sienas. Mit dem Bau wurde im Jahre 1288 in gotischem Stil begonnen, und er dauerte bis 1310.
Spätere Erweiterungen erfolgten im Lauf des 14. Jhs., aber die wichtigste war die Erhöhung der Seitenflügel des Mittelbaus, die im 17. Jh. in einem frühen neugotischen Stil ausgeführt wurde, um das richtige Umfeld zu wahren und den stilistischen Zusammenhang nicht zu zerstören.
Siena liegt auf den Hügeln zwischen den Flüssen Arbia und Elsa, die Stadt zeigt ihre Besonderheit auch in ihrem Hinterland, wo das Land von verschiedenen Farben gekennzeichnet wird: von grün in den Wäldern bis zum roten Ocker der Hügeln, von Zypressen umgeben.
Siena ist auf der ganzen Welt berühmt, nicht nur für den Palio und seine großartigen Kunstwerke, sondern auch für seine Konditoreien mit den verschiedenen Arten von Pfefferkuchen, Zöpfen und sonstigem Gebäck. Diese wichtige Tradition verbindet sich gut mit der großen Vergangenheit der Stadt, die im Stadtkern noch lebendig ist.
Palazzo Pubblico wird von dem hochaufragenden Turm des Mangia beherrscht, der ca. 102 m hoch ist und zwischen 1338 und 1348 errichtet wurde.
Piazza del Campo ist das Zentrum der Stadt. Mit seiner Muschelform und den Palästen, die hier stehen, ist er sicher der schönste mittelalterliche Platz Italiens und einer der schönsten Westeuropas.
Das Chianti Tal, schon berühmt wegen seines roten, würzigen Weins, bietet den Besuchern viel mehr.
Wie schon gesagt ist der untere Teil ein Werk Giovanni Pisanos und besteht aus drei großen, ausgearbeiteten Bögen, die sich durch eine feine Polychromie auszeichnen und Zugang zu den Portalen bieten.
Am Ende der Via del Capitano befindet sich die Piazza del Duomo, wo man den Dom sieht, ein märchenhafter Anblick mit mehrfarbigem Marmor, feinen Bildhauerarbeiten, goldenen Mosaiken, hochaufragenden Spitzen, der bogenförmigen Kuppel, dem Schwung des zweifarbigen Glockenturms.
Das Elsa Tal ist ein Land voller Strassen, die sich seit der alten Zeiten kreuzen, damit Wanderer, Reisende und Pilger ihren Weg finden.