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Siena ist auf der ganzen Welt berühmt, nicht nur für den Palio und seine großartigen Kunstwerke, sondern auch für seine Konditoreien mit den verschiedenen Arten von Pfefferkuchen, Zöpfen und sonstigem Gebäck. Diese wichtige Tradition verbindet sich gut mit der großen Vergangenheit der Stadt, die im Stadtkern noch lebendig ist.

Siena ist etruskischen Ursprungs und wurde dann in republikanischer Zeit ein römisches Municipium. Kaiser Augustus siedelte hier Soldaten als Kolonen an, weshalb die Stadt "Sena Julia" hieß. Im 3. Jh. breitete sich das Christentum aus, und der junge Ansanus war ein glühender Prediger des Evangeliums; er erlitt den Märtyrertod und wurde Patron der Stadt.
Später entwickelte sich eine besonders hingabevolle Verehrung der Muttergottes, die so weit ging, dass Sena die "Civitas Virginis", d.h. die Stadt der Heiligen Jungfrau wurde. Im Hochmittelalter wurde Siena von den Langobarden eingenommen, die die Stadt und ihr Umland bis ins letzte besetzten. Durch die Vorherrschaft des germanischen Elements im Adel aber auch in den untersten Schichten erklärt sich der deutliche Hang zur ghibellinischen Richtung, durch den sich die Republik Siena im Mittelalter und bis in die Mitte des 16. Jhs. auszeichnete. Ein gutes Beispiel dafür ist der Gegensatz zu den Welfen in Florenz, der sich in der Schlacht von Montaperti im Jahre 1260 Luft verschafft, wo die Sieneser Ghibellinen die Florentiner schlugen.
Im mittelalterlichen Siena ist die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund des Handels sowohl mit Rom als auch mit Frankreich und Mitteleuropa überhaupt ein wichtiger Faktor. Daher wurde Siena nach Montaperti eine der blühendsten Städte Mittelitaliens, aber durch die verheerende Pest von 1348 verlangsamte sich die wirtschaftliche Entwicklung und akzentuierte sich die Gegensatz zu Florenz.
Das 15. Jh. ist für Siena daher ein Jahrhundert innenpolitischer Schwierigkeiten, auch weil die Rivalin Florenz inzwischen Arezzo und Pisa eingenommen hat und Siena sich so umzingelt sieht. Insbesondere bedeutete die Einnahme Pisas für Florenz den Besitz eines effizienten Hafens für den Mittelmeerhandel, während Siena niemals einen gut ausgebauten Zugang zum Meer hatte und seine wirtschaftliche Entwicklung stark behindert wurde. Die inneren Schwierigkeiten durch Parteikämpfe machten sich zwischen 1487 und 1512 Luft mit der Herrschaft von Pandolfo Petrucci, der sich zwischen dem Druck aus Florenz und den Angriffen Cesare Borgias, des Sohnes Papst Alexanders VI, gut zu halten wusste, der sich in Mittelitalien einen ausgedehnten Staat schaffen wollte.
Nach dem Tod Petruccis gelang es dessen Sohn nicht, seine geschickte Innen- und Außenpolitik fortzusetzen, die auf Ausgleich ausgerichtet war. Es kam zu erneuten Wirren und 1526 auch zu einem Angriff Papst Clemens VII, der der Familie der Medici angehörte, die damals die nahegelegene Rivalin Florenz beherrschte. Dadurch und durch den starken Gegensatz zwischen Karl V – Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Spanien – und Clemens VII gelangte Siena praktisch in die Hand Karls V, der der einzige war, der Sienas Unabhängigkeit garantieren konnte.
Gleichwohl ging Karl V immer weiter dazu über, den Herzog von Florenz, Cosimo de Medici, zu unterstützen und setzte, um seine Macht über Siena zu sichern, den Bau einer Festung in der Stadt durch; daraufhin kam es zu einer Volkserhebung und zur Vertreibung der spanischen Besatzung und somit zu einer Umkehrung der Bündnisverhältnisse, da Siena jetzt Freundschaft mit dem Französischen König Heinrich II schloss. Karl V reagierte darauf sofort mit einer Strafaktion gegen Siena und versicherte sich der wirtschaftlichen und militärischen Unterstützung des Herzogs von Florenz, der zusammen mit ihm ein Heer ausrüstete. Der Krieg dauerte von 1552 bis 1555, als Siena von den kaiserlichen und florentiner Truppen eingenommen wurde. 1557 ging die Souveränität Sienas endgültig auf Cosimo Cosimo de Medici über, der seitdem Herzog von Florenz und Siena war.
Diese neue politische Ordnung wurde durch den berühmten Frieden von Chateau-Cambresis von 1559 zwischen Philipp II von Spanien, dem Sohn Karls V, und dem König von Frankreich ratifiziert. Seitdem teilte Siena die Geschicke der Toskana bis zur Gründung des Nationalstaats.

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